„Wie gut kennst du dich eigentlich selbst?“ oder, um es mit den Worten von Richard David Precht zu sagen: „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“
Oftmal denken wir, na klar, ich kenne mich sehr gut, besser als jeder andere. Aber kurze Challenge Question: Stimmt das wirklich? Häufig kennen wir vor allem unsere Gewohnheiten, typischen Verhaltensmuster und Reaktionen – und wir hinterfragen sie gar nicht groß.
Im Januar hatte ich so einige (zwischenmenschlich) herausfordernde Situationen. Und ich war doch wieder überrascht, wie sehr ich in alte Muster verfalle, von denen ich dachte, ich hätte sie längst hinter mir gelassen. Und dann gibt es auch diese anderen Momente. Momente, in denen ich anders handle. Wie eine „neue Anna“, die klarer Grenzen setzt, auch mal aneckt und nicht von jedem gemocht werden muss.
Ein paar Reflexionsfragen an dich (und du merkst schon, 2026, im Jahr des Feuerpferdes, möchte ich mit euch noch mehr in Richtung Authentizität und Tiefe wachsen):
- Wie ist das bei dir?
- Was triggert dich überproportional?
- In welchen Situationen reagierst du immer gleich, würdest aber eigentlich gerne mal eine neue Seite an den Tag legen?
Welche Entscheidungen fühlen sich bei dir leicht, welcher eher zäh an? Warum ist das so?
Wenn du ans Denken, Fühlen und Aktiv-Werden denkst – welcher Bereich ist bei dir am ausgeprägtesten?
Schreib mir gerne deine Gedanken!
Ein Tool, das mir aktuell unglaublich dabei hilft, mich selbst besser kennern zu lernen, ist das Enneagramm. Und das werde ich ab sofort noch mehr in meine Arbeit einfließen lassen.
Das Enneagramm ist eine Landkarte unserer Persönlichkeit. Es hilft uns zu verstehen, warum wir tun, was wir tun. Und vor allem: wo wir uns selbst im Weg stehen. Hier findest du mehr Infos dazu.

Kommentar schreiben