Ich habe gerade ein neues Lieblingsthema: Zukunft.
Zuletzt habe ich euch schon zum Thema Nicht-Wissen geschrieben. Ein Thema, das mich gerade unglaublich beschäftigt – beruflich genauso wie privat. Denn ganz ehrlich: Wer weiß schon, was die nächsten Monate oder Jahre bringen werden?
Früher habe ich Zukunft oft als etwas betrachtet, das geplant werden muss. Heute entdecke ich immer mehr, dass Zukunft vor allem ein Raum voller Möglichkeiten ist. Zumindest versuche ich das.
Denn wenn wir nicht wissen, was passieren wird … dann könnte ja jederzeit auch etwas Wundervolles passieren. ✨
Wie langweilig wäre es eigentlich, wenn wir schon heute genau wüssten, wie unser Beruf in den nächsten Jahren aussieht, wen wir kennenlernen, wohin wir reisen oder was uns in fünf Jahren erwartet? Wir sollten anfangen, die Unsicherheit der Zukunft als etwas Gutes zu sehen. Denn:
Zukunft ist nichts, das uns passiert.
Zukunft ist etwas, das wir gestalten.
Genau deshalb fasziniert mich im Moment das Thema Futures Thinking so sehr. Die heutige Welt – oft als VUCA-Welt beschrieben – fordert uns geradezu heraus, breiter zu denken. Kreativer. Imaginativer.
Denn vielleicht gibt es gar nicht die eine Zukunft.
Vielleicht gibt es viele verschiedene Zukünfte, die sich entfalten können – je nachdem, welche Entscheidungen wir treffen, welche Chancen wir ergreifen und welche Überraschungen das Leben für uns bereithält.
Deshalb habe ich heute ein kleines Gedankenexperiment für euch.
- Springt einmal fünf Jahre nach vorne. Ins Jahr 2031.
- Wie sieht euer Leben aus?
- Womit verbringt ihr eure Zeit? Wie verdient ihr euer Geld? Was erfüllt euch? Was beschäftigt euch? Beschreibt mal euer Leben ganz genau.
Und jetzt wird es spannend:
Entwerft nicht nur eine Zukunft.
Entwerft drei.
- Die Zukunft, die euch heute am wahrscheinlichsten erscheint.
- Eine Zukunft, die euch völlig überraschen würde.
- Und die Zukunft, die ihr euch von Herzen wünschen würdet.
Was verändert sich, wenn ihr nicht mehr nur in einer einzigen Zukunft denkt?
Genau darum geht es beim Futuring (gerade an einer spannenden Weiterbildung dazu teilgenommen). Es geht nicht darum, die Zukunft vorherzusagen. Sondern darum, uns auf verschiedene Möglichkeiten vorzubereiten.
Im Englischen spricht man von possible, plausible, probable und preferred futures.
Ich bin gespannt, was dieses kleine Experiment mit euch macht.
Und damit ich euch auch an meiner Zukunft schon teilhaben lasse: Es wird bald große, spannende, berufliche Neuigkeiten geben :) *Trommelwirbel*. Das als kleiner Teaser. Freut euch auf die Zukunft!

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